Nach einem Tag in der Schule und Favela, folgten zwei eindrückliche Tage mit der Jugendgruppe von der örtlichen Kirche. Viel Abenteuer und überwältigende Natur.

Samstag, 16. Februar 2019

Am Samstag morgen kam uns ein aufgestellter junger Mann mit dem Auto im Hotel abholen. Sein Name ist Angel, er ist Teil einer Jugendgruppe von der hausinternen Kirche in der Gutenberg Schule. Die Jugendgruppe hat ein Programm für das Wochenende organisiert, welches sie mit uns durchführen werden. Nach einer 2- stündigen Autofahrt, hielten wir am Fuss eines kleinen Berges an und wir wussten was auf uns zukommt. Die Gruppe, also die vier Jungs und die zwei Austauschschülerinnen sind aufgestellt und sie scheinen sich auf die gemeinsamen Tage mit uns zu freuen. Nach einem kurzen gegenseitigem Vorstellen treten wir den Marsch auf dem Berg an und merken schnell, dass die Wanderwege hier nicht unseren Schweizern Standarts enstprechen. Die nächste Stunde verbringen wir mit Klettern, schwitzen und Terere trinken. Dies ist eine erfrischende Kräutermischung aufgegossen mit eiskaltem Wasser und das Nationalgetränk der Paraguayaner. Der Aufstieg hat sich gelohnt und wir genossen die Aussicht bevor wir uns auf den Weg zurück zum Auto machten. Auch zum Mittagessen haben wir die paraguayische Gastfreundschaft wieder zu spüren bekommen. Wir wurden von der Tante von Angel mit vielen leckeren Spezialitäten bedient. Am Nachmittag gingen fünf von uns in einen Kletterpark und erlebten den Urwald von ganz oben. Die Zeit in der Natur hat uns wieder neue Kraft gegeben. Mit vielen neuen Eindrücken haben wir den Tag mit einem Jugendgottesdienst im Worship Style abgeschlossen und sind glücklich aber erschöpft ins Bett gefallen.

Sonntag, 17.Februar 2019

Morgens wurden wir eingeladen, am Gottesdienst teilzunehmen. Sie stellten uns anfänglich vor als die Gruppe aus der Schweiz worauf alle zu klatschen begannen. Sie wollten, dass wir auch einen Beitrag zum Gottesdienst beitrugen, worauf wir alle nach vorne marschierten und uns vorstellten und von unserer Reise ein bisschen zu erzählen begannen. Wieso wir diese Reise machen wollten und was wir erreichen wollen. Abschliessend erzählte Simon, dass ihn alle für verrückt hielten, als er mit uns dieses Projekt machen wollte. Er meinte nur man solle sich an Psalm 35:7 halten, der besagt man solle sich nicht un seine Zukunft sorgen, sondern Gott vertrauen dass alles gut herauskommen wird.

Mittags waren wir bei Pedro, einem Jugendlichen aus der Jugendgruppe der Kirche zum typisch paraguayischen Essen eingeladen. Zuerst machten wir es uns auf der Terasse gemütlich und tranken Tereré, wobei die Gitarren ausgepackt wurden und miteinander musiziert wurde. Danach schlugen wir uns die Bäucher voll.

Nach einer kurzen Verdauungspause ging es weiter in das Stadtzentrum, um uns auch dort einige Eindrücke holen zu können. Wor fuhren an einer grossen Favela vorbei, die gerade am Rand des Zentrums gelegen war. Rein konnten wir leider nicht, da es viel zu gefährlich wäre. Danach hiess es wieder ab in die Natur auf eine Farm. Den Abend liessen wir gemütlich ausklingen.


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