Und los gehts. Die ersten Einsätze mit den Kindern und Jugendlichen im Recanto standen an. Hier liest du unsere Tagesberichte.

Neue Farbe an der Mauer beim Recanto.

Donnerstag 7.2.19

Bereits am Morgen machten wir uns auf den Weg ins Recanto. Da Thomas schon eher los musste, war Simon dafür zuständig uns sicher ins Recanto zu bringen. Auf halbem Weg gab der Hippibus jedoch auf und wollte den Gang nicht mehr wechseln. Als auch nach mehreren Anläufen nichts mehr ging, beschlossen einige weiter zu Fuss zu gehen, um Thomas Hilfe zu holen.

Als es dann doch noch alle ins Recanto geschafft haben, konnten wir unbesorgt mit unserem Programm weiterfahren. Thomas führte uns durch die Favela, um uns weitere Eindrücke der Gegend zu geben. Dabei fiel uns auf, wie schön eigentlich doch so manche Häuser erschienen, andere aber total heruntergekommen und dreckig herüber kamen.

Nach einer Stärkung ging es am Nachmittag mit den Aktivitäten im Recanto weiter. Mit einigen bemalten wir nun die Mauer mit Farben, die anderen konnten wieder Sport treiben. Kurz bevor wir gehen mussten, überreichten uns freudig die Kids Kärtchen, welche sie uns gemalt oder geschrieben haben. Bei der Verabschiedung kullerten bereits erste Tränen herunter.

Sport als verbindendes Element.

Abends gingen alle ins Floorball Training der Jugendlichen, um ĂĽberschĂĽssige Energie loszuwerden.

Freitag 7.2.19

Einige noch etwas angeschlagen vom Vorabend, machten wir uns am Morgen früh wieder auf den Weg in die Favela. Wir hatten das Glück zwei Familien der Kinder aus dem Recanto besuchen zu dürfen. Die Eindrücke die wir dort bekamen sind kaum in Worte zu fassen. Große Familien, die auf kleinstem Raum zusammen leben. Unter Umständen auch nur in einer kleinen Holzhütte ohne jeglichen weiteren Schutz. Trotzdem haben sie Freude an allen kleinen Sachen, die sie haben.

Am Nachmittag waren wieder Sport- und Bastelaktivitäten angesagt.

Jeden Freitagabend versammeln sich Jugendliche aus der Favela freiwillig im Recanto. Dort können Diskussionen geführt werden, über Anliegen die sie haben. Wir lasen einen Abschnitt aus der Bibel, um ihn mit unserer heutigen Situation zu vergleichen und danach unsere Meinung dazu zu äussern. Danach versuchten wir uns in Partnerarbeit zwischen Schweizern und Brasilianern nur via Zeichnung sich gegenseitig vorzustellen, was trotz anfänglicher Bedenken doch ganz gut klappte. Gemeinsam schlossen wir den Abend mit einer Runde Pizza ab.

Leah

Impressionen aus der Favela.
Erschienen am Blog

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